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Hundekrankenversicherung

Optimale Absicherung für Ihren Vierbeiner

Egal ob Vorsorgeuntersuchung, Diagnostik, Behandlung oder Notfall in der Tierklinik – eine Hundekrankenversicherung sichert Ihrem Hund zu jeder Zeit die bestmögliche medizinische Versorgung. 

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Hundekrankenversicherung

Die Hundekrankenversicherung übernimmt die tierärztlichen Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen Ihres Hundes – von der Diagnostik über Medikamente bis hin zu Operationen. Eine Hundekrankenversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie im Krankheitsfall unabhängig vom Preis die bestmögliche Behandlung für Ihren Hund sicherstellen möchten, statt bei der Therapieentscheidung auf die Tierarztrechnung schauen zu müssen.

Erstattet werden je nach Tarif zwischen 80 und 100 Prozent der Kosten, meist bis zum 2- oder 3-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Das ist wichtig zu wissen, denn Tierärzte dürfen bei aufwendigeren Behandlungen oder im Notdienst deutlich höhere Sätze abrechnen als im Regelfall.

Leistungsumfang

Umfassender Schutz

Mit einer Hundekrankenversicherung sind ambulante und stationäre Behandlungen bei Krankheit oder Unfall abgesichert – dazu zählen tierärztliche Untersuchungen, Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder Blutbild, Medikamente sowie Operationen aller Art inklusive Vor- und Nachsorge.

Je nach Tarif sind auch Leistungen abgedeckt, die über die reine Krankheitsbehandlung hinausgehen: eine Gesundheitsvorsorgepauschale für Impfungen, Wurmkuren und Zeckenschutz, Zahnbehandlungen, Physiotherapie nach Operationen sowie – bei manchen Anbietern – auch alternative Heilmethoden wie Homöopathie oder Akupunktur.

Auch der Behandlungsschutz im EU-Ausland ist bei den meisten Tarifen automatisch mitversichert, etwa wenn Ihr Hund im Urlaub tierärztliche Hilfe benötigt.

Erstattet wird grundsätzlich im Rahmen der vertraglich vereinbarten Erstattungsgrenze pro Jahr – bei höherwertigen Tarifen sind das häufig 100 Prozent ohne Höchstbetrag, bei einfacheren Tarifen eine feste Jahreshöchstsumme.

Wer braucht sie?

Eine Hundekrankenversicherung sollten Sie in Betracht ziehen, wenn Sie im Ernstfall nicht auf die Kosten schauen, sondern Ihrem Hund die beste verfügbare Behandlung ermöglichen möchten. Schon eine einfache Magen-Darm-Erkrankung mit mehreren Kontrollbesuchen kann mehrere Hundert Euro kosten – eine Operation, etwa bei einem Kreuzbandriss oder einer Magendrehung, schnell einen vierstelligen Betrag.

Besonders sinnvoll ist der Abschluss bei Rassen mit bekannter Neigung zu bestimmten Erkrankungen, etwa Gelenkproblemen bei großen Hunderassen oder Herzerkrankungen bei bestimmten kleinen Rassen. Aber auch bei vermeintlich robusten Mischlingshunden können unerwartete Diagnosen zu erheblichen Kosten führen.

Wichtig für Welpen- und Junghundebesitzer

Der beste Zeitpunkt für den Abschluss einer Hundekrankenversicherung ist, solange Ihr Hund noch gesund ist – im Idealfall direkt nach dem Einzug als Welpe. Die meisten Versicherer verlangen eine Wartezeit von etwa drei Monaten, bevor der volle Versicherungsschutz greift. Wird eine Erkrankung erst nach Vertragsabschluss festgestellt, ist sie in der Regel mitversichert – eine bereits bestehende Erkrankung dagegen nicht.

Wer also wartet, bis der erste Tierarztbesuch ansteht, riskiert, dass genau diese Erkrankung als Vorerkrankung vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wird.

Vorsicht bei Wartezeiten und Vorerkrankungen

Eingeschränkte Leistungen

Anders als bei vielen anderen Versicherungen kann eine bereits bekannte Erkrankung Ihres Hundes zum Ausschlusskriterium werden. Stellt sich bei der Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss heraus, dass Ihr Hund bereits behandelt wurde oder eine Erkrankung diagnostiziert ist, schließen viele Versicherer diese explizit vom Schutz aus – der restliche Vertrag bleibt davon aber unberührt.

Für bestimmte Erkrankungen gelten zudem verlängerte Wartezeiten von bis zu sechs Monaten, etwa bei Hüftgelenksdysplasie, Herz- oder Schilddrüsenerkrankungen. Nur der Unfallschutz greift bei den meisten Anbietern schon ab Vertragsbeginn.

Tipp: Prüfen Sie vor Abschluss genau, welche Wartezeiten für welche Leistungsbausteine gelten – und schließen Sie die Versicherung möglichst ab, bevor der erste Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Ein Beispiel: Wird bei einem sechs Monate alten Welpen ohne Vorerkrankung eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen, sind spätere Diagnosen wie eine Ellenbogendysplasie regulär mitversichert – vorausgesetzt, die sechsmonatige Wartezeit für diese Erkrankungsgruppe ist zum Diagnosezeitpunkt bereits abgelaufen.

Die Kosten

Der Monatsbeitrag einer Hundekrankenversicherung hängt von mehreren Faktoren ab: der Rasse, dem Eintrittsalter Ihres Hundes, dem gewählten Erstattungssatz (meist zwischen 80 und 100 Prozent) sowie dem GOT-Satz, bis zu dem erstattet wird.

Je nach diesen Faktoren liegen die Beiträge häufig zwischen 35 und 100 Euro im Monat. Bei größeren, gesundheitlich anfälligeren Rassen oder einem höheren Eintrittsalter kann der Beitrag entsprechend höher ausfallen. Wer sich mit einer reinen Hunde-OP-Versicherung begnügt (siehe unten), zahlt in der Regel deutlich weniger.

Wichtig: Klären Sie vor Abschluss, ob und wie stark der Beitrag mit zunehmendem Alter Ihres Hundes automatisch ansteigt – viele Versicherer kalkulieren Beitragssteigerungen im höheren Hundealter von vornherein ein.

Was muss ich beachten?

Bestimmte Leistungen sind je nach Versicherer und Tarif nur eingeschränkt oder gegen Zusatzbeitrag versichert.

Selbstbeteiligung

Viele Tarife sehen eine Selbstbeteiligung pro Behandlung oder pro Jahr vor, um den Beitrag niedrig zu halten. Wird Ihr Hund häufiger behandelt, etwa bei einer chronischen Erkrankung, kann sich eine Selbstbeteiligung über das Jahr gerechnet spürbar summieren. Ein Tarif ganz ohne Selbstbeteiligung ist meist etwas teurer, dafür aber planbarer.

Rassespezifische Erkrankungen

Einige Versicherer schließen Erkrankungen aus, die für bestimmte Rassen typisch sind – etwa Atemwegsprobleme bei kurzköpfigen Rassen. Auch für sogenannte Listenhunde gelten bei manchen Gesellschaften abweichende Konditionen. Prüfen Sie deshalb vorab, ob Ihre Hunderasse ohne Einschränkungen versicherbar ist.

Hundekrankenversicherung oder Hunde-OP-Versicherung?

Wer nicht die vollen Kosten einer Hundekrankenversicherung tragen möchte, kann alternativ eine Hunde-OP-Versicherung abschließen. Sie übernimmt ausschließlich die Kosten chirurgischer Eingriffe unter Vollnarkose – inklusive notwendiger Voruntersuchungen, Nachbehandlung und Medikamente – deckt aber keine Routinebehandlungen oder Vorsorgemaßnahmen ab.

Die Hunde-OP-Versicherung ist damit die günstigere Basisabsicherung gegen das größte finanzielle Risiko – die Operation. Die Hundekrankenversicherung bietet den umfassenderen Rundumschutz, auch für kleinere, aber häufigere Tierarztbesuche.

Welche Variante für Ihren Hund sinnvoller ist, hängt von Rasse, Alter, Vorerkrankungen und Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab. Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Absicherung zu Ihrem Vierbeiner passt.


AK

Hallo! 👋

Wie kann ich Ihnen helfen? Gerne berate ich Sie persönlich weiter.

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